MediaYoga

Yoga für Akteure vor Mikrophon und Kamera

Ernährung

Grundsätzlich gilt: Je naturbelassener die Nahrung, desto nährstoffreicher und daher gesünder. Je mehr industriell verarbeitet und mit Beigaben versehen, desto weniger ist sie zuträglich.

Je größer der Anteil an frischem Obst und Gemüse an der täglichen Nahrungszufuhr und je weniger Anteil an tierischen Fetten und tierischem Eiweiß, desto gesünder lebt der Mensch.

Der Mensch benötigt weniger Eiweiß als gemeinhin angenommen. Ein Zuviel an Eiweiß kann der Organismus nicht verarbeiten, setzt sich in Schlacken im Körper ab und muß sich notgedrungen in Form verschiedenster Unpäßlichkeiten wieder abbauen (Erkältungen, Energiemangel, Müdigkeit, Organschäden etc.)

Fleisch (auch mageres) enthält grundsätzlich zu viel Fett und dazu Harnsäure, die den Körper vergiftet. Gicht ist zum Beispiel eine Krankheit, die einzig auf Fleischverzehr zurückzuführen ist. Fleisch mag dem Körper vorrübergehend Energie spenden, seine gesundheitlichen Nachteile überwiegen aber bei weitem.

Wurst, Rind- und Schweinefleisch sollten unter allen Umständen gemieden werden. Das fällt um so leichter, je klarer man sich vor Augen führt, wie die Tiere heutzutage ernährt und wie Fleisch und Wurst verarbeitet werden. Alles, was den Tieren zugeführt wird (z.T. Antibiotika, Wachstumsbeschleuniger, etc.), gelangt durch den Fleischverzehr auch in den menschlichen Körper. Auch Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Haltbarkeitszusätze bei der Wurst- und Fleischverarbeitung sind Gifte, die (auch wenn sie noch so sehr als unbedenklich deklariert werden) bei regelmäßigem Verzehr dem Organismus schwer zusetzen und auf Dauer unzählige Krankheiten verursachen. Die fleischverarbeitende Industrie ist im Übrigen der größte Gewürzverbraucher aller Nahrungsmittelhersteller. Folglich ist der Hang nach Fleisch mehr der Hang nach den ihm beigegebenen Gewürzen. In gänzlich rohem Zustand wäre es ungenießbar.

Weißes Fleisch (z.B. Geflügel) und Fisch mögen als weniger schädlich und belastend hin und wieder auf den Tisch kommen.

Der ernsthafte Yoga-Praktikant ist Vegetarier (oft auch Veganer), trinkt keinen Alkohol und raucht nicht.

Diese grundsätzlichen Richtlinien können möglicherweise in der Praxis nicht immer und überall eingehalten werden, sind im Wesentlichen aber für die geistige Entwicklung des Menschen von enormer Bedeutung.