MediaYoga

Yoga für Akteure vor Mikrophon und Kamera

Wiedergeburt

Der Glaube an die Reinkarnation ist wesentlicher Bestandteil der Yoga-Philosophie. Aus ihr erklärt sich das individuelle Schicksal des Menschen und eben auch, warum Yama und Nyama als Verhaltenscodex so bedeutsam und notwendig sind.

Der Mensch erntet, was er sät. Nach diesem einfachen Gesetz laufen die vielen Reinkarnationen des Menschen ab. Wer lügt, betrügt oder auf mehr oder weniger schwerwiegende Weise verletzt oder tötet, dem wird gleichermaßen widerfahren, in diesem oder einem nächsten Leben. Das erklärt die vielen, scheinbar ungerechten Lebenssituationen und Schicksalsschläge des Menschen. Das heißt ganz unmißverständlich, daß kein Gott, keine anderen Menschen und keine äußeren Umstände jemals für das eigene Schicksal verantwortlich sind, sondern nur der Mensch selbst aufgrund seiner eigenen Verhaltensweise in vergangenen Leben.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung gilt naturgemäß gleichermaßen für gute Taten. Wer also Yama und Nyama zu seinen festen Lebensprinzipien erhebt, und sich konsequent nach ihnen verhält, dem werden schwere Schicksalsschläge und zuletzt auch weitere Inkarnationen erspart bleiben. Er hat zur göttlichen Quelle zurückgefunden und Yoga, die Verbindung zwischen Gott und Mensch, seinen Zweck erfüllt.